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Food Trends

Am Puls der Zeit

Ernährung / 15.11.2023

Food-Trends werden nicht j√§hrlich neu erfunden, sondern befinden sich in einer permanenten Evolutionsschleife. Sie entwickeln und differenzieren sich, fusionieren zu neuen Trends, stagnieren oder werden schw√§cher. Der diesj√§hrige Food-Report 2024 von Hanni R√ľtzler, einer √∂sterreichische Ern√§hrungswissenschafterin und Foodtrendforscherin, analysiert, welche Trends aktuell von diesen Entwicklungen besonders gepr√§gt sind. J√§hrlich zeigt sie uns, was und wie wir in Zukunft essen werden. Ein paar davon m√∂chten wir euch heute vorstellen.

Hochaktuell Plant-based Food

Die vegane Ern√§hrung ist weiter auf der √úberholspur und findet immer mehr begeisterte Anh√§nger. ‚ÄěPlant-Based Food‚Äú hat sicher als wichtigster Trend etabliert. Aber auch die vegane Ern√§hrung in Kombination mit einem bewussten Konsum von Fleisch ist im Vormarsch. Die tierfreie Ern√§hrung steht weitgehend im Vordergrund. Wird dann doch das eine oder andere Mal auf tierische Produkte zur√ľckgegriffen, dann nur von bester und regionaler Qualit√§t.*

Ern√§hrungsphysiologisch hat die vegane Ern√§hrung gegen√ľber der vegetarischen tats√§chlich keine nennenswerten Vorteile. Lebt man strikt vegan, ist ein supplementieren von bestimmten N√§hrstoffen sogar unumg√§nglich. Vegan zu leben, birgt zumindest anfangs viele Herausforderungen und ist weniger mit einer Ern√§hrungsweise, als einer gesamten Lebenseinstellung zu vergleichen.

Speziell bei Brot und Geb√§ck ist die vegane Lebensweise relativ einfach umzusetzen. Viele der Klassiker (Semmel, Salzstangerl, viele Brote, etc.) beinhalten meist keine tierischen Produkte. In unserem Online-Shop kann nat√ľrlich auch direkt nach veganen Produkten gefiltert werden.

Biologischer Kreislauf Re-use Food und Zero Waste

Nicht nur im Haushalt, sondern auch in der Lebensmittelproduktion findet ein Umdenken statt. Nachhaltigkeit im Sinne von M√ľlltrennung bzw. -vermeidung, CO‚āā-Reduktion etc. werden immer gr√∂√üer geschrieben. Der Trend zum ‚ÄěCircular Food‚Äú findet einen neuen Ansatz. Es geht nicht mehr nur um die Vermeidung von Abf√§llen, sondern auch um deren Wiederverwertung. So werden Schalen, Kerne oder andere Bestandteile von Ausgangsprodukten als wertvolle Ressource wahrgenommen und wieder in den biologischen Kreislauf zur√ľckgef√ľhrt.*

Auch wir bei Resch&Frisch arbeiten nat√ľrlich daran, unsere Ressourcen bestm√∂glich auszusch√∂pfen. Zum Beispiel kann man in unseren Filialen √ľber die bekannte App ‚ÄěToo Good To Go‚Äú ein √úberraschungssackerl, oder auch einfach Brot vom Vortag zum verg√ľnstigten Preis erwerben. Aber auch in der Produktion reduzieren wir unsere Abf√§lle und arbeiten mit der Teigr√ľckf√ľhrung.

Lokal vs. global Regional schlägt Bio

Du hast die Wahl zwischen Bio-Tomaten aus Italien und konventionelle Tomaten aus der Umgebung. Wof√ľr entscheidest du dich? Sowie bei den meisten √Ėsterreicher:innen f√§llt die Wahl auf die Tomaten aus der Region. Auch dies wird als gro√üer Food-Trend beschrieben: ‚ÄěRegional schl√§gt Bio‚Äú.

Ein Trend, den uns nicht nur die Umwelt dankt. Auch n√§hrstofftechnisch ist eine regionale Tomate der Bio-Tomate aus Spanien zu bevorzugen! Du fragst dich, wie du dem Trend auch im Winter treu bleiben kannst? Der Weg zum Tiefk√ľhler im Supermarkt ist hier unumg√§nglich. Saisonales Obst und Gem√ľse wird direkt nach der Ernte schockgefrostet und kann so die meisten Vitamine und Mineralstoffe erhalten.

Quo vadis, Bio? Aber warum ist das eigentlich so? Wie sieht es aus mit der Zukunft von Bio? Jahrzehntelang hat Bio die Debatte zur Lebensmittelqualit√§t angef√ľhrt. Unser Bewusstsein f√ľr artgerechte Tierhaltung, Tierwohl, Bodengesundheit, Pestizidfreiheit, etc. gesch√§rft. Doch f√ľr die nachhaltige Ern√§hrung, einer immer noch wachsenden Weltbev√∂lkerung, ist der Bio-Weg allein nicht ausreichend!

Zus√§tzlich ist die Klimakrise endg√ľltig im Bewusstsein aller Menschen angekommen. Die Ursachen, die zu einem gro√üen Teil in der landwirtschaftlichen Produktion liegen, lassen sich aber nicht allein dadurch beseitigen, dass komplett oder teilweise auf biologische Wirtschaftsweise umgestellt wird. Der Biolandbau fordert die gr√∂√üeren Anbaufl√§chen. Somit ist dieser zur Ern√§hrung einer rasch wachsenden Weltbev√∂lkerung allein nicht geeignet. Schon jetzt haben wir weltweit den Agricultural Land Peak erreicht!

Bio ist nicht mehr immer die erste und beste Wahl.*

Regional & nachhaltig Resch&Frisch

Warum wir bei Resch&Frisch nicht unseren Fokus auf Bio-Produkte setzen? Regionalit√§t, Nachhaltigkeit und Qualit√§t stehen auch bei uns an erster Stelle. √úber 300 √∂sterreichische Bauern versorgen uns mit besten Rohstoffen aus vor allem Ober√∂sterreich, Nieder√∂sterreich und der Steiermark. Unsere Rohstoffe sind kontrolliert und l√ľckenlos r√ľckverfolgbar, vom Saatgut bis ins K√∂rberl. Strenge Vorgaben hinsichtlich Fruchtfolge und Qualit√§t werden regelm√§√üig von Resch&Frisch und auch von unabh√§ngigen Kontrollstellen kontrolliert. Umstrittene Pflanzenschutzmittel wie Glyphosat d√ľrfen bei unseren Bauern nicht verwendet werden.

Diese besondere Beziehung zu unseren Resch&Frisch-Landwirten mit regionalen Rohstoffen und regelmäßigen Kontrollen ist uns sehr wichtig. Wir bevorzugen deshalb unsere regionale Rohstoffpolitik und legen nicht den Fokus auf Bio-Produkte.

*Food Report 2024 ‚Äď Hanni R√ľtzler https://www.futurefoodstudio.at/publikationen/foodreport-2024/

Deine Resch&Frisch Ernährungsexpertin

Andrea ist unsere Resch&Frisch Ernährungsexpertin und Diätologin.

Mit ihrem Abschluss in Di√§tologie ist Andrea bei Resch&Frisch die Expertin in Sachen Ern√§hrung & Lebensmittel. 

Durch ihre Expertise können wir garantieren, dass alle Artikel zum Thema Ernährung fundiert sind. Uns ist es besonders wichtig, komplexe Sachverhalte klar und hilfreich zu formulieren.

Du m√∂chtest mehr √ľber Andrea erfahren? Hier findest du alles, was du √ľber Andrea wissen solltest.

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