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    Das Resch&Frisch ErnährungsPLUS

    Bewusster Genuss für ein völlig neues Bauchgefühl

    Bild Resch&Frisch Ernährungsplus

    Gesundheit und Ernährung sind untrennbar miteinander verbunden. Eine unumstrittene Tatsache, die jede und jeder weiß und mehr oder weniger beachtet. Wie wichtig die Gesundheit für unser Wohlbefinden ist, wird uns oft erst bewusst, wenn wir sie verloren haben. Viele Menschen leiden unter Übelkeit, Blähungen, Bauchschmerzen, Sodbrennen, Völlegefühl, Durchfall oder Verstopfung, ja sogar depressiven Verstimmungen, ohne organisch krank zu sein. „Reizdarmsyndrom“ lautet oft die Diagnose. Tendenz steigend. Auslöser dafür können Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien sein. Es ist aber auch möglich, dass sich durch den Reizdarm eine Unverträglichkeit entwickelt. „Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man selbst diese Symptome als Banalitäten beiseite schiebt – solange, bis es die Lebensqualität beeinflusst und sich nicht mehr wegschieben lässt“, sagt Josef Resch, Eigentümer und Geschäftsführer von Resch&Frisch, der selbst an einer Fruktosemalabsorption leidet. Gibt es Gewissheit, welche Kohlenhydrate der Körper nicht optimal verarbeiten kann, ist der/die Betroffene mit Verboten konfrontiert. Schwierig wird es, wenn – wie es weit verbreitet ist – mehrere Unverträglichkeiten bestehen: „Viele können nicht mehr essen, was ihnen schmeckt. Einladungen oder Restaurantbesuche werden zum Risiko. Das Studieren der Lebensmittelinhaltsstoffe ist unumgänglich“, weiß Josef Resch. Die Verunsicherung steigt und es besteht Gefahr die Lust am Essen zu verlieren. „Aus dieser Erfahrung heraus, liegt es uns umso mehr am Herzen, für unsere Kundinnen und Kunden geeignete Produkte und auch Hintergrundinformationen anzubieten. Damit sie ihr Wohlbefinden und damit auch ihre Lebensfreude durch die Auswahl von geeigneten Nahrungsmitteln steigern können“, betont Josef Resch. „Wir sehen uns als Wegweiser durch das Labyrinth des Verzichts, indem wir anbieten, was sie essen dürfen – ein bewusster Genuss für ein neues, gutes Bauchgefühl.“

    „ErnährungsPLUS“ ist die Mehrwert-Strategie von Resch&Frisch

    Resch&Frisch beschäftigt sich bereits seit mehr als fünf Jahren verstärkt mit dem Bereich der Lebensmittelunverträglichkeiten. „Wir haben nicht nur ein stetig wachsendes Sortiment an glutenund laktosefreien Produkten entwickelt, sondern schulen auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, damit diese kompetent beraten können. Und wir möchten die Betroffenen aufklären. Daher gibt es eigene Broschüren und Infos auf der R&F-Website www.resch-frisch.com.“ Josef Resch: „Unsere Mehrwert-Strategie sehen wir als ErnährungsPLUS und darum haben wir sie auch so genannt.“ Von diesem Mehrwert profitieren nicht nur Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten, auch Diabetiker, oder jene, die proaktiv etwas für ihr eigenes Wohlbefinden tun möchten. Diese von uns entwickelten Mehrwert-Produkte tragen durch kalorienarme Angebote und einem Mehr an Mineral- und Ballaststoffen zu einer gesunden Ernährung bei. Durch die permanente Einbindung und enge Zusammenarbeit mit renommierten Ernährungsexperten und Medizinern erweitert Resch&Frisch sein Know-how und möchte damit auch seine ausgeprägten Bemühungen in diesem Bereich unterstreichen.

    Nahrungsmittelallergien und –intoleranzen unterscheiden sich grundlegend

    Wichtig ist die grundlegende Unterscheidung zwischen einer Nahrungsmittelallergie und einer –unverträglichkeit (Intoleranz) bewusst zu machen. Für Betroffene einer Unverträglichkeit ist je nach Empfindlichkeit ein „lockerer“ Umgang möglich und wird sogar empfohlen, damit die eigene Toleranzschwelle herausgefunden wird. „Es besteht auch die Gefahr, dass sich vor lauter ängstlichem Vermeiden eine Essstörung entwickelt“, betont Univ.-Prof. Dr. Rainer Schöfl, Vorstand der IV. Inneren Abteilung im Krankenhaus der Elisabethinen in Linz und Vizepräsident des Österreichischen Akademischen Instituts für Ernährungsmedizin. Eine Unverträglichkeit ist keine Krankheit. Meist ist der Mangel an bestimmten Enzymen der Auslöser. Univ.-Prof. Schöfl: „Früher wurde bei Verdacht, ‚dass man etwas nicht verträgt’ vom Arzt geraten, dieses Lebensmittel einfach für eine Zeit wegzulassen und die Symptome zu beobachten, heute macht man in der Regel einen H2-Atemtest.“ Bei einer Laktoseunverträglichkeit kann auch ein Gen-Test in Betracht gezogen werden. Bei einer echten Allergie hingegen reagiert das Immunsystem übermäßig auf eine an sich harmlose Substanz und produziert Antikörper, die auch im Blut nachweisbar sein können. Die Diagnostik erfolgt meist in Kombination mit einem Provokationstest der Haut. Nur ein bis zwei Prozent der Erwachsenen leiden unter Nahrungsmittelallergien. Im Gegensatz zur Nahrungsmittelunverträglichkeit, ist bei allergischen Beschwerden wichtig auf die betroffenen Lebensmittel, wie zum Beispiel Nüsse, Eier, Kuhmilch oder Soja, völlig zu verzichten.

    Ausnahme: Gluten-Unverträglichkeit ist Auslöser für die Krankheit Zöliakie

    Die meisten Unverträglichkeitsreaktionen auf Brot und Getreide werden durch das Klebereiweiß Gluten hervorgerufen. Gliadin löst in der Dünndarmschleimhaut immunologische Reaktionen aus, die zu einer chronischen Entzündung und Schädigung der Schleimhaut führen. In Folge bilden sich sogar die Darmzotten zurück. Die Diagnose „Zöliakie“ wird durch Biopsie der Darmschleimhaut bei einer Gastroskopie bei etwa fünf bis zehn von 1000 Einwohnern gestellt. Die Therapie der Zöliakie besteht in einer lebenslangen Einhaltung einer strikten glutenfreien Ernährung.

    25 Prozent der Erwachsenen haben deutlich eingeschränkte Lebensqualität

    Schätzungen zufolge kann man davon ausgehen, dass Blähungen, Verstopfung, Reizdarm usw. für rund25 Prozent der Erwachsenen ein so gravierendes Problem darstellen, dass die Lebensqualität deutlich eingeschränkt ist. „Rund 70 Prozent der Patientinnen und Patienten in Ordinationen mit gastroenterologischem Schwerpunkt leiden an Reizmagen oder Reizdarm“, schildert Univ.-Prof. Schöfl das Ausmaß des Problems. Bei allen Formen funktioneller gastrointestinaler Störungen sind auch Begleitsymptome möglich. Diese reichen von Migräne, Kopf- und Rückenschmerzen über Abgeschlagenheit und Schlafstörungen bis zu gynäkologischen Unterleibsschmerzen. Auch psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder somatoforme Störungen (körperliche Beschwerden, ohne organische Erkrankung) werden beobachtet.

    Standardempfehlungen bleiben oft ohne Erfolg

    „Mit Standardempfehlungen kommt man nicht weit“, sagt Univ.- Prof. Schöfl. Die Komplexität der Problematik verlangt eine ausführliche Erhebung des Ist-Status und darauf basierend die Ausarbeitung individueller Empfehlungen. Wenn es um Unverträglichkeiten geht, die ja dosisabhängig sind, so spielt dabei die Menge der zugeführten Nahrungsmittel eine entscheidende Rolle. Die Betreuung und Behandlung der PatientInnen mit chronischen Darmbeschwerden braucht Zeit, Vertrauen und Geduld. Medizin und Diätologie arbeiten hier eng zusammen.

    Essen als Selbstdarstellung - Essen oder Nichtessen

    Für den französischen Gastrophilosophen Jean Anthélme Brillant-Savarin sind wir „das, was wir essen“, für den römischen Dichter Lucretius hingegen „das, was wir nicht essen“. Unsere Vorlieben sind demnach genauso informativ wie unsere Abneigungen, denn unsere Nahrung erzählt, wer wir sind, woher wir kommen und wer wir sein wollen. Allesesser, sprich Omnivoren, haben es unter diesem Aspekt im Lebensmittelüberfluss besonders schwer, denn wie kann ich meine Individualität zum Ausdruck bringen, wenn ich alles wähle? Selektive Esser wie Vegetarier, Flexitarier oder Veganer haben es da schon leichter. Sie verzichten freiwillig auf eine oder mehrere Lebensmittelgruppen. Immer mehr Personen mit Unverträglichkeiten machen dies auch, jedoch unfreiwillig

    Gesundes Essverhalten lernen und bewusst genießen

    Im Laufe des Lebens essen wir Menschen rund 105.120 Mal. Allerdings leben wir noch nicht lange im Lebensmittelüberfluss und haben daher noch nicht gelernt, „richtig“ damit umzugehen. Häufig essen wir einfach zuviel und/oder zu schnell und damit am Genuss und Wohlfühlgewicht vorbei. „Wir trainieren täglich bewusst und unbewusst unsere Geschmacksknospen und das ein Leben lang“, sagt Mag. Hanni Rützler, Ernährungswissenschaftlerin, Foodexpertin, Gesundheitspsychologin und Leiterin des „futurefoodstudio“ in Wien. Ein gesundes Essverhalten wird nicht durch Askese oder genussfeindliche Regeln und Vorschriften gefördert, sondern durch die Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen und Wünschen. Und: mit dem bewussten Genießen.

    Die Rolle vom Brot in unserer Ernährung

    „Brot“ hat in unserer Gesellschaft schon immer eine besondere Rolle eingenommen und es steht als Synonym für „Nahrung“. Seit Urzeiten haben Hirse, Hafer, Gerste, Weizen, Roggen und Reis die Menschheit ernährt. Brot und Getreideprodukte können – in ausreichenden Mengen gegessen – zu einem großen Teil den Bedarf an den für die Ernährung des Menschen notwendigen Nährstoffen decken. Doch dafür ist der Pro-Kopf-Konsum von Brot und Getreideprodukten in Österreich mit zirka 4,7 Kilogramm pro Monat (das entspricht etwa zwei bis drei Scheiben Brot täglich) heute viel zu gering, insbesondere bei Jugendlichen, die durchschnittlich noch viel weniger Brot essen. Noch vor 60 Jahren lag der Brotkonsum bei fast acht Kilo pro Kopf und Monat, was in etwa den aktuellen Empfehlungen der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung entsprechen würde.

    Vorurteil: Brot macht dick und Verunsicherung durch Unverträglichkeiten

    „Vermutlich liegt der geringe Konsum von Brot auch darin, dass vielfach noch das Vorurteil herrscht, dass hoher Brotkonsum dick macht“, sagt Mag. Hanni Rützler. Eine Studie aus dem Jahr 2008 zeigt, die Bedeutung von Brot für eine gesunde Ernährung ist im Bewusstsein der Österreicher nicht ausreichend verankert. Entgegen diesem Vorurteil ist Brot jedoch ein ideales Nahrungsmittel, um Übergewicht, Diabetes und erhöhte Blutfettwerte vorzubeugen. Es hat eine geringe Energie- und gleichzeitig hohe Nährstoffdichte, sodass trotz geringer körperlicher Aktivität die Energiebilanz günstiger gestaltet werden kann. Brot ist ein ausgesprochen gesundes und meist auch wohlschmeckendes Lebensmittel, das auch für geschmackliche Abwechslung sorgen kann, weil es heute in vielen Sorten angeboten wird. Mag. Rützler: „In den vergangenen Jahren haben Berichte über zunehmende Weizen- und Glutenunverträglichkeiten viele Konsumenten verunsichert.“ Wie Professor Schöfl schon ausgeführt hat, kann das Klebereiweiß bei genetisch disponierten Personen Autoimmunreaktionen im Dünndarm auslösen. Die Nährstoffaufnahme ist erheblich beeinträchtigt, wodurch es bei Säuglingen und Kleinkindern zu Wachstums- und Entwicklungsstörungen kommen kann. Die Kinder erkranken an Zöliakie. Die Krankheit kann aber auch erst im Erwachsenenalter auftreten. Von dieser Form ist jedoch nur ein Prozent der Bevölkerung betroffen. Nur Reis, Hirse und Mais können von dieser Personengruppe ohne Einschränkung verzehrt werden. Betroffene Personen müssen aber heute nicht mehr gänzlich auf Brot verzichten. Bäckereien wie Resch&Frisch bieten inzwischen auch glutenfreie Brote an.

    Spectra-Umfrage unterstreicht das hohe Potential für Spezialprodukte

    „Bei uns können Sie aus einem Sortiment von mehr als 15 glutenfreien und 30 laktosefreien Produkten wählen“, sagt Josef Resch. Extra ausgewiesen sind auch die „Ohne Weizen- Produkte“. Zum ErnährungsPLUS-Sortiment zählt auch das Mehrwert-Gebäck für eine bewusste Ernährung. So tragen zum Beispiel die Sorten mit erhöhtem Eiweißgehalt zum Muskelaufbau bei. Mit seinen Spezialprodukten entspricht Resch&Frisch einem Bedürfnis, das durch eine repräsentative Studie unterstrichen wird. Josef Resch: „Ziel einer Spectra-Umfrage war, die Bekanntheit von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und den Anteil derer, die davon betroffen sind, zu evaluieren.“ Darüber hinaus sollte die Akzeptanz von neuem speziellem Brot und Gebäck für Betroffene gemessen werden. Das Ergebnis im Detail: Die Bevölkerung ist grundsätzlich gut informiert. Am bekanntesten sind die Begriffe Laktoseintoleranz (85 Prozent) und Fruktoseintoleranz (71 Prozent). Aber auch Zöliakie, die Weizenallergie und die Histaminintoleranz kennen rund zwei Drittel der Österreicher zumindest dem Namen nach. Fünf Prozent der Bevölkerung oder umgerechnet 360.000 Österreicher (ab 15 Jahren) sind von einer Lebensmittelunverträglichkeit direkt betroffen. Wobei sich zeigt, dass Frauen signifikant stärker betroffen sind als Männer. Rund 160.000 Betroffene verzichten zur Gänze auf bestimmte Nahrungsmittel. Die andere Hälfte versucht spezielle Produkte zu kaufen, die frei von den betroffenen Inhaltsstoffen sind.

    Mehr als 80 Prozent wünschen sich spezielles Brot und Gebäck

    Die meisten Österreicher (82 Prozent) würden es begrüßen, wenn am Markt ein spezielles Brot und Gebäck für Personen mit Lebensmittelunverträglichkeit erhältlich wäre. Wobei es wiederum die Frauen sind, die von dieser Produktidee wesentlich überzeugter sind als die Männer. Dies unterstrich auch eine Online-Umfrage auf dem NMI-Portal (einem beliebten Internetportal zu Nahrungsmittelintoleranzen). Bei der Frage, bei welchen Lebensmittelgruppen Betroffene aufgrund ihrer Unverträglichkeit/Allergie auf Spezialangebote zurückgreifen, stellt sich neben Milchprodukten, Süßwaren und Käse vor allem auch süße Backwaren, Gebäck und Brot ins Rampenlicht.