Sie selber tragen durch den Kauf von Resch&Frisch-Produkten dazu bei, dass die Humusvorräte in heimischen, also österreichischen Böden wieder aufgefüllt werden. Denn vertraglich gesicherter Getreideanbau im Ausmaß von jährlich rund 1.700 ha durch unsere Resch&Frisch-Landwirte füllt die Bodenhumusvorräte wieder auf.

Humus? Ist das nicht auch was Essbares? Ja, also Hummus … Humus ist ein Teil der gesamten organischen Bodensubstanz. Nährhumus dient den meisten Bodenorganismen als Nahrungsquelle. Die großen Mengen feinverteilter Wurzelmasse des Getreides im Boden sind Nahrungsquelle für die Bodenmikroben, Stoffumsatz und Durchlüftung des Bodens werden gefördert. Vorhandene Pflanzeninhaltsstoffe werden wieder in den Stoffkreislauf zurückgeführt, sie werden als neuerliche Pflanzennährstoffe wieder verfügbar (Nährhumus). Aus Bestandteilen des Nährhumus entsteht auch Dauerhumus. Dauerhumus stellt etwas > 90 % der organischen Substanz. Er bindet Wasser und Nährstoffe und kann sie auch wieder für die Pflanzen abgeben. Er steigert Bodenstabilität (gegen Verschlämmung und Erosion), indem er in Ton-Humus-Komplexe gebunden wird. Auch ist er verantwortlich für die dunkle Farbe des Bodens und fördert die Erwärmbarkeit des Bodens, was besonders wichtig zu dieser Jahreszeit ist.

Täglich werden in Österreich rund 20 Hektar Boden (=durchschnittliche Größe eines Bauernhofes) verbaut. Der 2013 erstmals berechnete Bodenverbrauchsindex (BVI) verdeutlicht den dramatischen Flächenverlust: Österreich hat nur mehr 67,4 % der fruchtbaren landwirtschaftlichen Böden pro Kopf für die Lebensmittelproduktion zur Verfügung, setzt man die insgesamt pro Kopf verfügbare Ackerfläche von 2012 mit dem Wert von 1961 in Relation.

„Denn mit bodenschonender Raum- und Verkehrsplanung im Heute gestalten wir das Klima von morgen und sichern auch die zukünftige Versorgung mit hochwertigen heimischen Lebensmitteln“, so Dr. Kurt Weinberger, Generaldirektor der Österreichischen Hagelversicherung.

Resch&Frisch trägt einiges zur Bodenschonung bei und recycelt eine alte Industrieanlage mit 52.000 m² Grundstück, 27.000 m² Betriebsgebäude (vormals Schausberger Werk aus dem Besitz Mayr-Melnhof). Hier entsteht Werk III, welches das alte Werk I ersetzen soll. Mit diesem „Recycling“ einer alten Anlage erfüllen wir einen ganz wichtigen Umstand von Nachhaltigkeit – Bodenschutz.

Haben Sie schon gelesen, wo unser neues Werk entsteht?

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