Haben Sie schon unser Mittagsmenü probiert? Saftige Schweinsfiletspitzen in Schwammerlrahmgulasch, Spaghetti aller Art, Zwiebelrostbraten und viele andere Köstlichkeiten werden von unserem Küchenmeister und seinem Team in der eigenen Resch&Frisch-Küche gezaubert. Das tägliche Menü können Sie wöchentlich auf unserer Homepage einsehen: Mittagsmenü

Unseren Küchenmeister Alexander Buchinger haben wir zu einem Interview gebeten – mit seinem abwechslungsreichen Hobby hat er auch einiges zu erzählen 🙂

Querfeldein. Alexander Buchinger ist seit 3 Jahren Küchenmeister bei Resch&Frisch und leitet unsere Kochzentrale. Nicht nur in der Küche muss es bei ihm schnell gehen – auch privat setzt er auf schnelle Fortbewegung: Im Mai erfüllte er sich einen lang gehegten Traum und nahm mit seiner Husqvarna FE 350 bei der Dalmatia Rallye in Kroatien teil.

 

 

Alexander Buchinger im Interview mit Andrea Waselmayr, Leitung Marketing-Services:

Wie läuft die Dalmatia Rallye ab?

Am Tag vor dem Start wird beim „Prolog“ die Startaufstellung ermittelt. An den 4 Wertungstagen sind insgesamt 1250 km zu fahren. Bei den sogenannten „Verbindungsetappen“ geht es darum, dass man es bis zu einer bestimmten Deadline – die ziemlich knapp bemessen ist – zum definierten Punkt schafft. Wer zu spät kommt, bekommt Strafminuten aufgebrummt. Außerdem gibt es 9 Wertungsprüfungen mit je ca. 50 km, dabei wird komplett auf Zeit gefahren. Nach den ersten beiden Wertungstagen ist Reparaturtag – also Zeit zum Reifenwechsel und für kleinere Reparaturen.

Was hat dir am besten gefallen?

Dass wir dank Sondergenehmigung durch den Nationalpark Krka fahren durften, vorbei an den Krka Wasserfällen, war schon ein ganz besonderes Erlebnis! Und natürlich die Herausforderung, bei jeder Witterung täglich 12 bis 14 Stunden am Motorrad zu sitzen.

Die Routen führen querfeldein durch die Natur – wie kann man sich da orientieren?

Das Roadbook und der Tripmaster sind da unverzichtbar! Das Roadbook ist eine zig Meter lange, bedruckte Papierrolle, die auf einem Halter am Lenker montiert ist. Man dreht diese laufend manuell weiter. Der Tripmaster ist ein auf 10 m genauer Meterzähler – sehr wertvoll, wenn zB am Roadbook steht „bei km 105,12 links abbiegen“!

Wie sieht der Tagesablauf aus?

Am Vorabend ist sehr viel Vorbereitungsarbeit angesagt. Man macht sich am Roadbook alle möglichen Markierungen: Wo kann ich schnell fahren, wo ist eine Ortsdurchfahrt (hier muss man die Tempolimits einhalten, sonst gibt es Strafminuten) usw. Gefährliche Stellen werden mit einem Rufzeichen gekennzeichnet. Am Rallyetag selber stehe ich um 04.00 auf, dann wird bis zum Start um 06:00 alles vorbereitet.

Die Frage drängt sich bei dir als Küchenmeister auf: Wie hast du dich verpflegt?

Unterwegs gab es für mich nur einen schnellen Powerriegel pro Tag und Iso-Getränk aus dem Camelbag. Für mehr ist da schlicht und einfach keine Zeit. Dafür hab ich ordentlich gefrühstückt, und abends gab’s dann kroatische Spezialitäten.

Du planst ja bereits deine Teilnahme im nächsten Jahr. Was wirst du 2018 anders machen?

Ich habe gelernt, dass das genaue Navigieren viel wichtiger ist als das schnelle Fahren. Wenn man sich einmal verfährt, kostet das sehr viel unnötige Zeit – das ist durch schnelles Fahren unmöglich aufzuholen.

Danke für das Interview und schon jetzt viel Glück und Erfolg bei der Dalmatia Rallye 2018!

Einige Impressionen von der Rallye gibt es auf Youtube: „Croatia Rallye 2017

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.