Für unseren Konditorei-Teamleiter-Stv. Markus Mader ist das ganze Jahr Weihnachten.

GESCHICKT. „In jedes christliche Haus gehört ein Kripperl.“ – Für Markus ist es das schönste Symbol für Christi Geburt, Frieden und Familie. Seit 2014 hat er mehr als 300 Krippen gebaut, die größte mit 80 x 50 cm, die kleinste mit gerade einmal 7 cm Durchmesser.

IMG_3919Markus Mader im Interview mit Andrea Waselmayr, Teamleitung Marketing-Services:

Wann hast du begonnen, Krippen zu bauen, und wie bist du dazu gekommen?

2014 war ich längere Zeit im Krankenstand, da habe ich den Krippenbau entdeckt – für mich der ideale Ausgleich für Körper, Geist und Seele. Den Krippenbau habe ich mir selber durch Internetrecherche angeeignet, heuer habe ich einen Schnitzkurz gemacht.

Welche Materialien verwendest du?

Hauptsächlich Holz und Naturmaterialien wie Zweige, Äste, Rinden, Moos oder Wurzeln – ich bin oft im Wald und generell immer mit offenen Augen unterwegs. Manchmal springt mir auch beim Autofahren ein abgebrochener Ast ins Auge, oder ich entdecke irgendwo ungewöhnliche alte Materialien – dann überlege ich gleich, was ich daraus machen kann.

Wer sind deine Kunden?

Von jung bis alt ist alles dabei. Besonders gut gefällt mir, dass ich durch modern gestaltete Krippen auch jungen Leuten den Gedanken an Christi Geburt näher bringen kann.

Was war deine größte Herausforderung?

Die ist gerade aktuell: Für einen Kunden darf ich die Waldkapelle im Yspertal nachbauen, so wie sie früher war. Das rekonstruiere ich anhand einer alten Postkarte und durch Erzählungen der Leute aus dem Ort.

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„Für mein außergewöhnlichstes Kripperl habe ich eine Art große Öllampe nachgebaut. Ich hatte nur das Glas, den Rest habe ich aus einem Kübel, einem Pflanzgefäß, Styrodur, einem Überzug aus leimgetränkten Zeitungspapier und Farbe gezaubert.“

Baust du das ganze Jahr über? Wie kannst du dich im Sommer motivieren?

Ja, das ganze Jahr – an mindestens 200 Tagen. Wenn es draußen heiß ist, freue ich mich, im kühlen Keller zu werken.

Verrätst du uns einen besonderen Trick?

Für einen Baum gebe ich etwas Moos auf einen kleinen Ast, besprühe das Ganze mit Haarspray und garniere es dann mit einem speziellen Beflockungsmaterial. So sieht es schön realistisch aus.

Was ist deine Lieblingsfigur?

Natürlich das Jesuskind, das ist schon etwas ganz Besonderes.

Was macht einen guten Krippenbauer aus?

Kreativität, Geduld, ein Sinn für Proportionen und etwas handwerkliches Geschick.

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Markus´Lieblingsstück: die erste selbstgebaute, große Krippe, eine Auftragsarbeit mit verputztem Holzhaus und einzeln aus Holz geschnitzten Dachschindeln

Was für eine Krippe steht bei euch zuhause?

Keine fixe, aber insgesamt 4! Jedes Jahr am 24.12. dürfen sich meine beiden Kinder und ich jeweils eine nicht verkaufte Krippe aussuchen. Zusätzlich haben wir noch eine von meinem Sohn gebastelte.

Wenn du dir irgendeine Krippe aussuchen könntest, Geld spielt keine Rolle – was würdest du bauen?

Mein Traum ist es, eine komlette Wand zuhause als Krippe zu gestalten, mit ca. 1,5 x 4 m Größe. Da soll eine ganze Stadt integriert sein, mit Hafen, Schiffen und einer vielfältigen Landschaft.

Mehr Info über Markus und seine Krippen finden Sie auf www.yspertal-krippe.at 

 

Eine Krippe entsteht:

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