Koriander

Koriander

Seit der Antike zählten Gewürze zu den begehrtesten Handelsgütern in Europa. Neben der Suche nach Gold und Silber war der Gewürzhandel eine zentrale Triebfeder der europäischen Entdeckungsfahrten in die ganze Welt. Heute leben wir in einer globalisierten Welt, wo der bewusste Konsument bei den Lebensmitteln die Herkunft der verarbeiteten Rohstoffe gezielt hinterfragt.

Gewürze im Vertragsanbau

Und das mit Recht, da nur dadurch regionaler Handel und eine direkte Vernetzung mit den Vertragsbauern geschaffen werden kann.

Resch&Frisch pflegt bewusst diesen Weg seit Jahren und hat mit 16 Innviertler Gewürzbauern Anbauverträge für Mohn, Leinsamen, Kümmel, Fenchel und Koriander abgeschlossen. In den letzten Wochen konnten unsere Vertragsbauern über 70 Hektar (das entspricht 70 Fußballfeldern) mit sehr guten Qualitäten und ausreichenden Mengen ernten.

Unsere Vertragsbauern in Ihrer Region finden Sie hier.

Brotgewürz

Brot

Kümmel, Fenchel, Koriander und Anis gelten als die Brotgewürz-Klassiker und werden einzeln oder vermahlen als Brotgewürz verwendet. Gewürze und Backsaaten können im Teig oder als Bestreuung von Brot und Gebäck eingesetzt werden. Für den Brot- und Gebäckduft sind die in den Gewürzsamen enthaltenen ätherischen Öle verantwortlich, die Brotgewürze wirken verdauungsfördernd, appetitanregend und beruhigend.

 

Die Felder der Familie Schneiderbauer, die für uns die Brotgewürze anbaut, können Sie sich hier ansehen.

Eine kleine Gewürz- und Saatenkunde

Kümmel (carum carvi) gehört botanisch zur Familie der Doldenblütler und gilt als ältestes Gewürz Mitteleuropas. Er hat ein würziges bis süßliches Aroma und enthält ätherische Öle mit dem Hauptbestandteil Carvon.

Fenchel (foeniculum vulgare) ist ebenfalls ein Doldenblütler und kommt aus dem Mittelmeerraum. Neben dem Samen als Gewürz finden die Fenchelblätter und Knollen in der Küche Verwendung. Die Fenchelsamen enthalten eine große Vielfalt an ätherischen Ölen und werden auch als Tee zubereitet.

Koriander (coriandrum sativum) gehört auch zu den Doldenblütlern, die kugeligen Samen haben einen stumpf-aromatischen Geruch. Der etwas herbe Geschmack erinnert an Petersilienduft. Der Name Koriander geht auf das griechischen Wort Koris (= Wanze) zurück, daher bezeichnet man Koriander auch als Wanzenkraut.

Leinsamen

Leinsamen

Leinsamen (linum usitatissimum) gehört zur Familie der Leingewächse und ist eine einjährige Pflanze. Die Blüte der Leinpflanze ist hellblau, selten leuchten weiße Blüten hervor. Die braunen, nussig schmeckenden Leinsamen enthalten Ballast- und Schleimstoffe, die verdauungsfördernd wirken. Leinsamen sollten daher auf keinem Frühstückstisch fehlen, entweder im Müsli oder im Gebäck!

 

Mohn

Mohn

Mohn (papaver somniferum) gehört zur Familie der Mohngewächse. Der botanische Name leitet sich aus dem Lateinischen somniferum übersetzt „Schlaf bringend“ ab. Die reifen Samen sind sehr Öl haltig und haben einen angenehm duftenden nussigen Geschmack. Richtige Lagerung ist wichtig, da sonst das im Samen enthaltene Öl leicht ranzig werden kann. Mohnsaaten finden reichlich Verwendung in der Backstube, ob als Bestreuung für das Mohnflesserl oder als Mohnfüllung für Mohnstrudel und Schnecken.

 

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