Endlich dürfen wir uns wieder auf das Erwachen der Natur freuen. Nach der langen Winterruhe und den kalten Tagen bis nach Ostern sind jetzt wärmere Temperaturen und Sonnenschein angesagt. Wer einen Garten hat, weiß, was da alles an Arbeit ansteht. So können jetzt die Gemüse- und Blumenbeete vorbereitet und bepflanzt werden. Überall gibt es jetzt Jungpflanzen zu kaufen, besonders zu empfehlen sind die lokalen Pflanzenmärkte, wo viele Gemüseraritäten zur Auswahl stehen. Infos dazu gibt es hier.

Die Feldarbeit steht bei unseren „Genuss mit Sicherheit!“ Vertragsbauern an!

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWas im Garten zu tun ist, ist auch auf den Feldern unserer Vertragsbauern zu tun. Wir haben uns beim Vertragslandwirt Hermann Ritzberger aus Buchkirchen umgeschaut, was da gerade vor sich geht.
Im Frühjahr muss der Weizen gedüngt und gepflegt werden, damit sich das Getreide gut entwickeln kann, sagt uns Hermann. Besonders wichtig ist ihm die Einhaltung einer Fruchtfolge. So kommt jedes Jahr eine andere Frucht auf den Acker, damit sich der Boden wieder regenerieren kann. Zuckerrübe, Mais, Gerste und Soja stehen als Alternativkulturen neben Vertragsweizen für Resch&Frisch auf den Feldern. „Dann brauchen wir Regen und Sonnenschein in regelmäßigen Abständen, damit sich das Getreide optimal innerhalb weniger Wochen bis zur Blüte entwickeln kann. Vom Arbeitspensum ist das Frühjahr sehr intensiv, da die Feldarbeiten zeitgerecht und bodenschonend durchzuführen sind“, weiß Hermann zu berichten. „Ich mache gerne meine Feldspaziergänge, um beobachten zu können, wie die Pflanzen heranwachsen und gedeihen.“

Unser Boden – ein Multitalent!

Der Boden ist die Grundlage unserer landwirtschaftlichen Produktion und garantiert die DSC_0207Sicherstellung der Versorgung mit Lebensmitteln. Der Boden kann aber noch viel mehr: Er speichert Wasser, Nährstoffe und Kohlenstoff. Er filtert unerwünschte Stoffe, wobei die Bodenlebewesen viele davon unschädlich machen können. Dadurch wird die Sauberkeit des Grundwassers erreicht. Die Bodenlebewesen sind aber auch für die Nährstoffversorgung der Pflanzen wesentlich: Sie setzen Nährstoffe frei oder verbessern deren Verfügbarkeit. Außerdem bauen sie Humus auf (z.B. aus Ernterückständen), der unter anderem für die Struktur des Bodens eine wichtige Rolle spielt. Humus ist aber auch ein wichtiger Kohlenstoffspeicher, der helfen kann, das Treibhausgas CO2 zu binden und damit den Klimawandel zu beeinflussen. Um das Thema Boden ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, wurde das Jahr 2015 von der UNO zum „Internationalen Jahr des Bodens“ erklärt. In zahlreichen Veranstaltungen werden Öffentlichkeit und Fachleute über Bedrohungen für den Boden, aber auch Lösungsansätze informiert. Mehr Infos dazu unter: www.bodeninfo.net

Kommentare

  1. Ebner erwin sagt:

    Hallo! Wieviel Handelsdünger wird gedüngt?
    Wie oft werden chemische Spritzmittel eingesetzt ( Herbizide, Pestizide, Fungizide , Halmverkürzer usw. ?
    Ist das gesund? Danke! Bitte um eine Nachricht . Danke!

    • Evelyn Zangenfeind sagt:

      Lieber Herr Ebner,

      Wir verarbeiten Getreide, Gewürze und Kürbiskerne aus 100% österreichischer Vertragsproduktion, die unseren Qualitätsansprüchen entsprechen müssen. Die Rohstoffe werden bei jeder Anlieferung des Erntegutes in der Lagerstelle bemustert und auf GVO, Schwermetalle, Mykotoxine und über 100 Pestizid Rückstände analysiert. Das umfassende Monitoring Programm gilt sowohl für die eingesetzten Rohstoffe aus konventioneller als auch aus biologischer Landwirtschaft. Wir haben ausgewählte Vertragsbauern, die eine entsprechend fachliche Qualifikationen für die Führung eines landwirtschaftlichen Betriebes vorweisen können müssen. Die eingesetzten Pflanzenschutz- und Düngemittel müssen in Österreich registriert sein. Für die Registrierung und Umweltprüfung der Mittel ist in Österreich die AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) zuständig.
      Sollten Sie noch weitere Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte per Mail an: blog@resch&frisch.at

      Liebe Grüße,

      Evelyn Zangenfeind

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