Bienen haben für die Landwirtschaft eine zentrale Bedeutung: Über 75 Prozent aller Nutz- und Kulturpflanzen in Europa sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Sterben die Bienen, könnte das schwerwiegende Folgen für unsere Nahrungsversorgung haben. Wie Sie die lebensnotwendigen Bienen schützen und ihnen einen Lebensraum schaffen können, erfahren Sie hier. So tragen Sie aktiv bei, den Fortbestand der Honigbienen zu sichern.

Was Sie für die Bienen tun können:

1. Frühlingsblumen pflanzen

Resch&Frisch_Blumen_BienePflanzen Sie Blühpflanzen wo es nur geht. Ob Blumenbeet, Balkonblumen, Blumenkisterl am Fensterbrett – mit bunten Blühpflanzen machen Sie nicht nur den Bienen eine Freude. Besonders bienenfreundlich sind die Frühblüher:

Krokusse erreichen einen hohen Nektarwert und einen mittleren Pollenwert. Sie sind damit die perfekte Nahrungsquelle für unsere Bienen.

Auch Blausternchen, Traubenhyazinthen und Schneeglöckchen bereichern sowohl Garten und Terrasse als auch den Speiseplan der Bienen.

2. Palmkätzchen am Baum bewundern

Auch wenn sie sich besonders gut als Osterstrauch eignen – die Weidenkätzchen bitte unbedingt draußen an der Weide stehen lassen! Sie liefern schon früh im Jahr gutes Bienenfutter.

3. Sommerfutter für die Bienen

Sommerblühende Pflanzen sind zum Beispiel Lavendel, Glockenblume, Katzenminze, Bienenfreund, Sonnenblume und viele mehr. Wer hat es nicht gern bunt im Garten?

4. Gartenkräuter pflanzen

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Auch Gartenkräuter liefern den Bienen Nahrung. Mit Oregano, Thymian, Schnittlauch, Majoran oder Bohnenkraut schaffen Sie ein wahres Kräuterparadies für Mensch und Biene.

5. Ein Stückchen Blumenwiese stehen lassen

Auch wenn Sie Fan von englischem Rasen sind, lassen Sie doch einen kleinen Teil, für die Bienen, zu einer saftigen Wiese wachsen und säen Sie ein paar Wiesenblumen ein.

6. Poolparty für Honigbienen

Resch&Frisch_Bienen_WasserBienen und andere Insekten brauchen natürlich auch Wasser zum Überleben. Ein kleiner Insektenpool zum Trinken und Abkühlen an heißen Tagen ist schnell gebastelt. Eine flache Schale mit Wasser füllen und mit kleinen Landeinseln (Steine, Moos, Zweige) bestücken – fertig. Den Pool am besten an einer windstillen, schattigen Stelle im Garten oder auf dem Balkon platzieren.

7. Gartengestaltung neu – Blühhecke einplanen

Sie stehen gerade am Beginn ihrer Gartenplanung oder wollen ihren Garten wieder neu gestalten? Perfekt!
Verabschieden Sie sich doch von der langweiligen Thujenhecke und legen Sie eine Blühhecke an – daran erfreuen sich sowohl Mensch als auch Bienen das ganze Jahr über. Es gibt eine große Auswahl, sodass in jeder Jahreszeit (sogar im Winter) mindestens eine Pflanze blühen kann.

Was macht Resch&Frisch für die Bienen?

Das Projekt Welser Honig Manufaktur ist ein weiterer essentieller Schritt in der Rohstoffpolitik von Resch&Frisch.

Resch&Frisch_HonigAußerdem sind wir stolz darauf, dass die Nachhaltigkeit einen zentralen Stellenwert in der Resch&Frisch Unternehmenspolitik hat. Wir beziehen im Jahr rund 5 Tonnen Honig von kleinen heimischen Imkern. Diese sind im Waldviertel und im Mühlviertel beheimatet. Der Honig wird überwiegend in Lebkuchen, aber auch im süßen Vollkornkipferl und in unserem beliebten Müsliweckerl verarbeitet.

 

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Übrigens: Während andere Anbieter gerne auf den preiswerten „Backhonig“ zurückgreifen, verwenden wir bei Resch&Frisch ausschließlich qualitativ hochwertigen frischen Honig aus Österreich.

 

 

Wir kennen unsere Imker und die Umstände, unter denen produziert wird. So können wir sicher sein, dass unser Honig nicht gepantscht, gestreckt oder übermäßig erwärmt wird. Unseren Qualitäts-Honig könnten Sie sich also genussvoll auch auf Ihr Frühstücksweckerl streichen.

Imker und Bauern müssen Hand in Hand arbeiten

Insbesondere die Ausbreitung der Varroa-Milbe, mangelnde Artenvielfalt ihrer Nahrungspflanzen, der Einsatz nicht bienenschonender Pflanzenschutzmittel, zur falschen Zeit und mit falscher Technik durchgeführte Mahd von Wiesen (z.B. für Heumilch) – das alles macht den Bienen sehr zu schaffen. Es wird Zeit, unsere Bienen zu unterstützen und ihnen Futter und Lebensraum zu bieten.

„Imkerei und Landbewirtschaftung sind beides Teile der Landwirtschaft, sie leben und wirtschaften in einer Symbiose. Geht es einem Partner gut, profitiert auch der andere“, zeigte sich Peter Frühwirth, Projektleiter in der Landwirtschaftskammer Oberösterreich und Bio-Imker, überzeugt.

Es gibt bereits etliche Initiativen (besonders von Seiten der Kammern), um Landwirte und Imker an einen Tisch zu bringen. Neben Verbesserungsmöglichkeiten beim Pflanzenschutz bietet die Landwirtschaft in Österreich auf jeden Fall viel Futter für die Bienen. Der Anbau von Sonnenblumen (21.505 ha) und von Raps (40.456 ha – Zahlen laut AMA für 2018) stellt auf großen Flächen Bienenfutter zur Verfügung.

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Bienen in ihrem natürlichen Lebensraum genügend Futter finden und unser aller Ernährung sicherstellen können.

Besuchen Sie doch auch die Welser Honigmanufaktur zu mehr Infos rund um Bienen und Honigproduktion.

 

 

 

Kommentare

  1. Martin Pichler sagt:

    Grüß Gott, kann man bei ihnen auch “ Vertrags Imker“ werden?
    Wir freuen uns auf ihre Antwort.
    Mit freundlichen Grüßen
    Fam.Pichler
    8263 Maierhofen36

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