Trends sind „besonders tiefgreifende und nachhaltige Entwicklungen“ bzw. „voraussichtliche Entwicklungen der Nachfrage auf einem Markt“. Jedes Jahr werden für diverse Branchen Trends vorausgesagt und Prognosen erstellt. Ich habe mich für Sie auf die Suche nach den aktuellen Foodtrends in der Gastronomie gemacht und die wichtigsten Fakten zusammengetragen.

7 Trends in der Gastroszene

Migration

Migration ist nicht nur weltpolitisch ein großes Thema – auch kulinarisch bringen Migrationsströme eine neue Vielfalt in unsere Esskultur. Waren es nach dem ersten Weltkrieg chinesische Speisen, die bei uns Einzug hielten ist heute vor allem die arabische Küche auf dem Vormarsch.

Migration bringt neuartige Gewürze, Aromen und Geschmackskomponenten und verbindet sie mit hiesiger Esskultur und Zubereitungsarten. Dabei sind nicht die Kebap/Pizza/Spaghetti-Läden gemeint, die kulinarisch gesehen gleich halb Europa abdecken wollen und dabei im Einzelnen meist den landestypischen Charakter der Speisen verfehlen. Sondern authentische Restaurantkonzepte, die beispielsweise unter Einbeziehung regionaler Rohstoffe ihre Wurzeln nicht verleugnen.

Unser neues Pide-Sortiment spiegelt diesen Trend wider. Pide ist ein von Griechenland bis zum Nahen Osten verbreitetes, weiches Fladenbrot aus Hefeteig und wird von uns in internationalen Belagsvarianten angeboten.

 

Spezialisierung

Spezialisten in der Gastronomielandschaft sind gefragt. Je besser abgegrenzt, je schärfer das Profil, desto glaubwürdiger ist das Konzept. Spezialisiert auf wenige Produkte und konzentriert auf einen klar umrissenen Stil, dafür mit Top-Qualität und Frische können solche Restaurants Trendlokale werden.

Die Spezialisierung überschneidet sich gleich mit dem nächsten Trend in der Gastronomie:

Klein, aber oho!

Der Trend zu kleinen Lokalen, wo auf engem Raum gegessen und gekocht wird, mit einem Minimum an Personal und einem authentischen Küchenchef zum Angreifen, wird sich fortsetzen.

Brutal lokal

Der Begriff „Regional“ wird mittlerweile schon fast inflationär gebraucht. Regionale Rohstoffe, nachhaltige Produktion, Müllvermeidung – diese Dinge werden den Konsumenten immer wichtiger. Wer hier noch nicht transparent und glaubwürdig seine Rohstoffpolitik kommuniziert, sollte das schleunigst nachholen. Der Trend spitzt sich zu und immer mehr Gastronomen beziehen ihre Ware nicht mehr nur aus der Region, sondern kennen die Hühner, Schweine und Rinder praktisch schon persönlich.

Resch&Frisch gewährleistet mit dem System „Genuss – mit Sicherheit!“ einen transparenten, kontrollierten und nachvollziehbaren Produktionskreislauf. Alle Etappen der Produktion vom Saatgut bis zur schonenden Verarbeitung werden streng kontrolliert. Das Getreide ist garantiert gentechnikfrei und wird von unseren 350 Vertragslandwirten in Österreich angebaut. Zudem verzichtet Resch&Frisch bei allen Backwaren auf Konservierungsstoffe.

Mehrwert

Resch&Frisch Balance-Weckerl

Resch&Frisch Balance-Weckerl mit Rote-Rüben-Extrakt und Nüssen trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei

Essen muss nicht nur schmecken – es soll idealerweise auch die Gesundheit fördern, nachhaltig produziert und frei von Zusatzstoffen sein. Konsumenten achten immer mehr auf ihre Gesundheit und damit auf ihre Ernährung. Lebensmittel, die zum guten Geschmack auch noch einen Mehrwert liefern stehen hoch im Kurs. Ohne Konservierungsstoffe, ballaststoffreich, cholesterinsenkend, usw. Essen muss mehr können als satt machen – ein Trend, der sich fortsetzt.

 

Köstliche Gebäckkreationen, die auch noch einen gesundheitlichen Mehrwert bringen bietet unser Genuss mit PLUS-Sortiment.

Convenience

Viele Endkunden würden ihre Speisen gern selbst und frisch zubereiten, wäre der Aufwand dafür im Alltag nicht so hoch. Dafür werden in Zukunft noch mehr smarte Lösungen entstehen. Ob Lieferservice oder Halbfertigprodukte, überleben werden nur die besten, alltagstauglichen Konzepte.

Dafür bietet Resch&Frisch die Lösung. Durch das bedarfsgerechte Fertigbacken können Kundenwünsche bestens erfüllt werden.

Hotel California

Die kalifornische Küche und der kalifornische Lifestyle allgemein liegen schon länger voll im Trend. Und dieser Trend verbindet im Prinzip alle bis jetzt Aufgezählten: Frische, regionale Zutaten, gesunde Ernährung, Einflüsse aus der südamerikanischen und mexikanischen Küche, werden zu spannenden „to go“-Konzepten. Besonders Rezepte mit Avocado sind ein Muss. Ob Avocadosalat, Avocadodip oder Avocadowrap – die kalifornische Staatsfrucht ist der Dauerbrenner in der kalifornischen Küche.

Aus der Hippie-Bewegung heraus entstand in Kalifornien die Wertschätzung von regionalen, biologischen Lebensmitteln, die die Farm-to-Table-Bewegung nach sich zog. So erlebt auch der Burger weltweit eine Renaissance – vorausgesetzt er ist handgemacht, aus absolut frischen Zutaten und mit einer kreativen Note.

Hier geht´s zu einem gesunden Burgerrezept von unserem Küchenmeister Alexander Buchinger.

Welchen Gastronomietrend konnten Sie schon beobachten? Was hat Ihrer Meinung nach Zukunft?

 

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